Rita (oder vielleicht Carmen?)

Moin ihr Lieben,
D´day Ladies and Gents, please scroll down for the english version

wie versprochen: die Rita Bluse von Gertie´s neuer Schnittmusterlinie Charm Patterns.

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Gerite macht ja seit jeher Schnittmuster, die von den 40er und 50er Jahren inspiriert sind, weshalb ich ein bekennender Fan von ihr bin. Ihre ersten zwei Schnittmuster habe ich mir gleich bestellt, als sie zu haben waren. Die Rita Bluse hat es mir besonders angetan.

Es handelt sich um eine figurnahe Bluse mit Carmenausschnitt und kleinen Ärmeln, die man als Flatterärmel oder als Puffärmel arbeiten kann. Ein Reißverschluss in der Seitennaht ermöglicht das an- und ausziehen.

20180225_151700Ich entschied mich für: wenn schon Carmen, dann ganz Carmen, also die Puffärmelchen.
Der Stoff ist eine wunderschöne Viskose von Stoff und Stil mit japanischem Blumenmuster auf dunkelblauem Grund.

Gertie hat dem Schnittmuster verschiedene Körbchengrößen (B bis DD) gegeben, sodass für (fast) jede Frau eine passende Größe dabei ist. Ein großes Plus, wie ich finde. Da ich ein A-Körbchen trage, habe ich die kleinste Größe genommen und für den unteren Teil der Bluse eine Größe 6. Nachdem ich die unteren Teile zusammengenäht hatte, habe ich eine Art Anprobe gemacht (also an mir angehalten und geprüft, ob alle Nähte an den richtigen Stellen sitzen) und dann noch circa 2cm in den Mittelnähten entfernt. Hätte ich das in den Seitennähten gemacht, wäre ich mit dem Reißverschluss in Konflikt geraten. Am Rest musste ich nichts ändern. Am Vorderteil, das die Brust bedeckt, werden an zwei Stellen Kräuselungen gemacht, am Rückenteil wird alles gekräuselt. Für den ganzen Prozess des Nähens gibt es auf Gertie´s Blog auch ein Tutorial. Ich bin gut mit der Beschreibung zurecht gekommen; das einzig Knifflige war das Einsetzen des Reißverschlusses (mit dem stehe ich seit Jahren auf Kriegsfuss), aber auch das hat letztendlich gut geklappt (Hallelujah).

 

Mit der fertigen Carmen, äh, Rita, bin ich sehr zufrieden. Sie ist gleich mit mir zum Salsa tanzen gegangen und hat sich dort bewährt. Die einzige Änderung, die ich bei einer zweiten Version machen werde, ist, den unteren Teil noch etwas enger zu machen.
Die Bluse passt perfekt zu meinem neuen Bleistift-Rock und war sogar der Grund für dessen Entstehung 😀 .

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Fazit: für Anfänger geeignete hübsche Sommerbluse mit recht wenig Stoffverbrauch
Schnitt: Rita Blouse von Charm Patterns
Stoff: Viskose von Stoff und Stil
Abschließende Beeurteilung: Suchtgefahr! 😉

Verlinkt beim MMM

Also dann ihr Lieben, viel Spaß beim Nähen und bis zum nächsten Mal.

XX Milan

 

G´day Ladies and Gents,

I promised to show my Rita Blouse, so here it  is: Rita by Gertie´s new pattern line Charm Patterns.

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Gertie does 40ies and 50ies inspired patterns since day 1, which makes me a big fan of hers. When she started her new company Charm Patterns through kickstarter, I participated and donated some money to help her launch the company. When my reward (the two first patterns of Charm Patterns) reached me, I fell in love with Rita.

Rita is a figure hugging blouse with a Carmen neckline and little sleeves, that can be made as flutter sleeves or puffy sleeves. A zipper in the side seam allows the getting in and out of the garment.

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I decided to make the puffy sleeves to achieve an overall Carmen-like look. The fabric is a beautiful viscose from a scandinavian company called Stoff und Stil, with japanese flowers on a dark blue background.

Gertie added different cup sizes to the pattern (B to DD), so that almost all the Ladies can find the right size for themselves, without the hassle of adjustments. A big plus in my opinion. Since I needed an A cup I chose the smallest size and a size 6 for the lower part of the blouse. After assembling the lower part I made a fitting (like holding the piece to my midriff and checking wether the seams sit in the right places) and cut off ca. 2 cm on the two middle seams. My first thought was to take the amount away from the side seams, but then I´d have compromised the zipperseam and further up the sleeve. I didn´t need to alter anything else, as the rest is ruffled and can be adjusted then. There is a detailed tutorial for the blouse on Gertie´s blog, but I stuck to the paper instructions and was fine. The only little challenge was the inserting of the zipper (he and I are not best buddies if you know what I mean), but I mastered that in the end (hoorray!).

 

I am pretty spiked with the finished Carmen, ooops, Rita blouse. She went to go Salsa dancing with me already and made a very nice appearance. Check 🙂  In a second version I would tighten the lower part a little further and maybe lengthen it a bit, but other than that I am pleased and happy with the pattern. It even was the reason I finally made my black pencil skirt (because I saw the illustration of the Rita and wanted to have a skirt to match).

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Summary: a lovely summer blouse suitable for beginners and little fabric yardage
Pattern: Rita blouse by Charm Patterns
Fabric: Viscose by Stoff und Stil
Overall Evaluation: addictive!

Hope you liked my ramblings and sorry for the blurry pics (I really need a better camera/photographer).

Stay creative and see you soon

XX Milan

 

Pin-up-Style alltagstauglich

Moin ihr Lieben,
G´day Ladies and Gents, please scroll down for the english version

da bin ich wieder, diesmal mit einem ganzen Outfit, das ich euch gerne vorstellen möchte. Wer mich kennt, weiß, dass ich auf Vintage-Mode und den Stil der 40er und 50er Jahre stehe und gerne Kleidung in diesem Stil nähe und auch trage. Als Rockabilly-Mädchen gehe ich noch nicht durch, aber ich liebe es, die Bilder von Schauspielerinnen dieser Ära (Ären?) anzusehen (Marilyn Monroe, Audrey und Katherine Hepburn, Ava Gardner, Bette Davis, Mae West, Jane Russell und viele andere mehr) und mir vorzustellen, wie es wäre, wenn mein Kleiderschrank mit wunderschönen Kleidern, schwingenden Tellerröcken und engen Blusen und Tops bestückt wäre.

Um diesem Traum ein bißchen näher zu kommen, stelle ich euch heute zwei Teile vor, die für sich allein genommen auch in die heutige Zeit passen, zusammen aber irgendwie das Flair von damals rüberbringen. Zumindest empfinde ich das so.

Juniper Cardigan

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Vor einigen Monaten hatte ich bereits von Jennifer Lauren Vintage den Juniper Cardigan genäht und auf Instagram vorgestellt. Ich finde den Schnitt richtig klasse, besonders die kurze Version hat es mir angetan. Da die bereits genähte Version in hellblau und weiß gehalten ist, beschloss ich, diesmal einen in klassischem marineblau (sieht hier leider schwärzer aus als er ist) und rotem Fischgrät zu nähen. Der Stoff ist ein Baumwoll-Poly-Jacquard von Traumbeere (nein, nicht gesponsert) und als ich ihn sah wusste ich, er wird ein Juniper Cardi 🙂

Genäht habe ich eine Größe 10, wobei ich ein kleines bißchen die Kurve vom Vorderteil abgeschwächt habe (Körbchengröße A braucht halt nicht soviel Stoff). Der Stoffverbrauch war minimal, viel weniger als ich dachte. Ich hatte einen Meter von jedem Stoff und könnte jetzt quasi noch einen zweiten Cardi nähen, soviel ist noch übrig.

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Ich mag den Schnitt mit den Raglanärmeln und dem V-Ausschnitt sehr und werde sicher nochmal Gebrauch davon machen.

Bleistiftrock

Nun zum Rock. Seit mindestens einem Jahr töne ich schon herum, dass ich einen Bleistiftrock brauche, den man zu allem tragen kann. Könnte mir ja einen nähen. Tja, aber dann kamen immer irgendwelche tollen spannenderen Schnitte (und farbige bedruckte Stoffe) daher und mein Bleistiftrock geriet ins Vergessen.

Dann kam allerdings Gertie daher und brachte ihre Rita-Bluse heraus und das hat mir letztendlich den Tritt gegeben, den ich gebraucht hatte. Zu dieser Bluse passt nämlich ein Bleistiftrock wie die Faust aufs Auge 😉

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Also, nachdem ich die Bluse genäht habe (Beschreibung und Bilder in einem der nächsten Posts) grub ich ein bißchen in meinen Stoffkisten und fand den Meter schwarzen Wolle-Polyester-Mix, den ich vor Jahren mal gekauft und eingelagert hatte. Zugeschnitten habe ich dann meinen Basic-Block vom Rock, den ich mal in einem Kurs in London für mich gemacht habe inklusive eines kleinen Extras (dazu gleich mehr). Dazu Futter und ein Taillenband. Der Rock sollte aber ein kleines Detail bekommen, von dem ich schon oft gehört, das ich aber noch nie genäht hatte: die Dior-Falte. Klingt schwierig, ist aber eigentlich bloß ein in Falten gelegter Teil am unteren Ende der rückwärtigen Rockteile.

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Dazu hatte ich mir mal ein Tutorial von Bluegingerdoll (den Blog gibt es leider nicht mehr) auf bloglovin gemerkt, das ich aufrief und danach die Teile zuschnitt und auch nähte. Falls Interesse besteht, könnte ich es euch gerne zeigen. Die Falte hat prima geklappt und ich bin total glücklich mit dem Ergebnis. Der Rock ist ein echter Klassiker geworden, den man zu vielen Sachen tragen und kombinieren kann. Ich kann einfach nur jedem/r empfehlen, mal einen Basis-Block für sich selbst zu erstellen. Das ist keine Atomphysik, also man kann es lernen (z. B. Volkshochschule oder sogar YouTube) und dann hat man die Blaupause für viele viele Möglichkeiten mit den eigenen Maßen und muss nicht mehr so viel Anpassungsarbeit leisten.

Die Kombination von beiden Teilen, den mittelhohen Pumps und dem dazugehörigen Pferdeschwanz machen aus den Sachen schon so etwas wie ein 50ies Outfit, findet ihr nicht?

Zugegeben, der Schwierigkeitsgrad sowohl des Cardigans als auch des Rocks war nicht gerade sehr hoch, trotzdem oder gerade deswegen bin ich mächtig stolz auf die Kombi. Besonders der Rock ist auch von innen richtig schön geworden. Ich merke, dass ich immer mehr Wert darauf lege, dass meine Sachen auch innen gut aussehen. Früher war mir das nicht so wichtig, da musste eigentlich nur möglichst schnell ein tragbares Ergebnis raus kommen. Wie ist das für euch?

So, das war genug für heute denke ich.

Verlinkt beim RUMS

Bleibt neugierig und viel Spaß beim nähen!

Milan XX

 

G´day Ladies and maybe a few fashion-loving Gents,

here I am again; today I´d like to present an entire outfit to you. People who know me a little also know that I am a sucker for vintage styles, especially the 40ies and 50ies eras and that I sew and wear these styles with joy. The pictures of famous glamorous actresses of that time (Marilyn Monroe, Audrey and Katherine Hepburn, Ava Gardner, Bette Davis, Mae West and Jane Russel, just to name a few) have me dream of a wardrobe full of swishy evening gowns, circle skirts with crinolines and tight fitting little sweaters and blouses.

To get a little closer to my dream wardrobe, I’m showing you two garments I made, that, each on their own can be worn in normal everyday life today, convey the flair of the 50ies when combined. At least in my humble opinion. 

Juniper Cardigan

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A few months ago I already made my first version of this Cardi by Jennifer Lauren Vintage and presented it on Instagram. I really like the pattern, especially the cropped version made my heart jump. Since my first one is made in a light blue and white, I opted for a classic navy blue and red herringbone design. The fabric is a cotton-poly jacquard with a little stretch (a necessity with this pattern) and the moment I laid eyes on it, I knew I had found the perfect match.

I stitched it up in a size 10. The only alteration I made was to grade the front line of the cardi to a less curvy line (an A cup doesn’t need that much fabric there). Talking about much fabric, the pattern required a lot less fabric than I thought. I bought one meter of each color and have so much left that I could make another one (which I probably will 😉 ).

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The result is really lovely and I am absolutely happy with the outcome. The pattern is beautifully designed and well thought through, as are the instructions. I love the raglan sleeves and the v-neckline. Definitely one of my favorites.

Pencil skirt

On to the skirt. Since a year or so I am wailing about needing a staple pencil skirt that I could wear and combine with everything. I could sew one. Sure. But… then there were so many new patterns and flashy beautiful printed fabrics that I got distracted and almost forgot about my black pencil skirt.

BUT then Gertie came along and published her new pattern line. The Rita-blouse was one of her first patterns and it would look just perfect in combination with a pencil skirt! I stitched up the blouse (coming soon in a new blog post) and that finally gave me the kick I needed to get going with the pencil skirt 😉 .

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So, inspiration struck and I dove deep into my stash to come up with this metre of black wool-poly-blend that I bought once and then put it in the stash to wait for the right pattern. I used my basic skirt block which I created during a holiday workshop in London to cut out the skirt plus a little extra (more on that in a moment). Added a lining and a waistband. The skirt, although quite plain at first glance, was to get a little detail that I had heard about, yet never made before: the Dior pleat. It sounds far more elaborate than it is: just a simple folded piece of fabric at the back pieces of the skirt.

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Bluegingerdoll once made a tutorial on this pleat and I kept it in my bloglovin account, so I used this to cut out the right shape of back skirt pieces and sewed the pleat as instructed. Easy as pie! (Sadly Bluegingerdoll doesn’t operate her blog anymore). The whole skirt really became elevated by this pleat. I am happy it worked out so well. The skirt came out a real classic, wearable with a lot of different styles and combinations. I can only recommend to every stitcher: learn how to make a basic block with your measurements. It´s not rocket science (you could even learn with YouTube or Craftsy) and afterwards you have a kind of blueprint to adapt to your liking and must never make countless adjustments anymore.

The combination of those two garments plus pumps and ponytail has a little 50ies air, n´est pas?

Allright, both pieces are not exactly difficult to make, but despite or maybe because of that I am proud of my makes. The skirt is so impeccable even on the inside. I become aware of the fact that I put more and more emphasis on beautiful insides of my makes. Back in the days that was not exactly my priority. Then it was: wearable in the shortest amount of time, who cares about the inside? But now it´s different. What’s your approach to that topic? Fast and messy or slow and meticulous? I´d love to know.

Right, that’s it for today. Thanks for reading and feel free to ask any questions popping up. 

Stay curious and keep sewing!

Cheers, Milan 

 

Blusen: eine neue Liebe

Moin ihr Lieben,

G´day Ladies and Gents, please scroll down for the english version :-).

tja, seit dem Blusen-Sewalong von Elke (ellepuls.com) habe ich entdeckt, dass ich Blusen mag. Lange Zeit waren sie schlichtweg nicht präsent in meinem Schrank. Zu viel Bügelarbeit, dachte ich oft, außerdem war ich mit meinen Jerseyshirts und Pullis ganz zufrieden und vermisste nichts.

Aber dann kam der Anstoß in Form dieses Sewalongs und ich fand, ich sollte mich mal an blusige leichte Stoffe wagen, die ich bisher tunlichst vermieden hatte. Nachdem mir die Pussy-Bow Bluse so gut gelungen ist, musste dann auch noch eine weitere Bluse entstehen, die auf meiner Hitliste stand: Butterick 6217, entworfen von Gretchen Hirsch (Gertie). Einen passenden Stoff hatte ich noch am Lager, also auf dem Umschlag die passende Größe rausgesucht, ein SBA (small-bust-adjustment – Verkleinerung des Brustabnähers) und Verlängerung der Gesamtlänge schon eingebaut, ausgeschnitten und voller Vorfreude drauflos genäht.

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Jaaaaa, bei der ersten Anprobe dann das böse Erwachen: meine Bluse war, obwohl streng nach Umschlag-Maßen ausgeschnitten, ein riesiger Sack! Ich hätte heulen können; hatte ich doch einen schönen weißen Baumwollstoff mit grasgrünen Polkadots dafür zerschnitten…ich liebe Polkadots. Aber da war wirklich nichts zu retten, die Form des Ausschnittes lässt Verkleinerungen kaum zu und es war ja irgendwie alles zu überdimensioniert. Außerdem stellte ich fest, dass die Armausschnitte zu eng saßen, und das, obwohl ich viel zu groß ausgeschnitten hatte!

Immerhin bin ich dann (leider viel zu spät) auf die Idee gekommen, bei PatternReview.com mal nachzulesen, was andere Näherinnen über dieses Schnittmuster geschrieben haben, und siehe da: fast alle hatten die Größenangaben bemängelt, sowie den zu kleinen Armausschnitt! Beim nächsten mal bin ich sicher schlauer und befrage gleich das kollektive Gedächtnis meiner nähenden Verbündeten im Netz! Nur mal interessehalber: guckt ihr euch vorher im Netz an, was andere über einen Schnitt sagen, den ihr gern nähen wollt?

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von den großen Sack habe ich leider kein Foto…

 

Also dann, nochmal in die Stoffkiste gegriffen und diesen süßen Baumwollstoff in hellblauem Karo rausgeholt, von dem ich mal auf dem Stoffmarkt ein paar Meter (ursprünglich für einen Tellerrock gedacht) gekauft hatte. Dann den Schnitt nochmal in zwei Nummern kleiner (!) abgepaust, nochmal ein SBA vorgenommen und das Ärmelloch um 2,5cm vergrößert. Da der Ärmel gekräuselt werden sollte, habe ich an ihm keine Änderung vorgenommen, die längere Strecke der Ärmelkante ging dann eben auf Kosten der Kräuselung.

Dann ging alles sehr flott; ich habe die Bluse am Samstag in einem Rutsch genäht. Natürlich nicht ohne ein etwas banges Gefühl in der Magengegend, als es an die erste Anprobe ging, aber glücklicherweise hat dann alles gepasst. Ich musste nicht mal für mein Hohlkreuz eine Anpassung machen. Einige hatten bei der Besprechung des Schnittes geschrieben, dass sie das Rückenteil im Bruch zugeschnitten haben, obwohl es mit einer Mittelnaht angegeben war. Ich fand die Mittelnaht sehr praktisch, dadurch ist eine Hohlkreuzanpassung viel leichter. Aber wie gesagt, in diesem Fall nicht mal nötig.

Der ganze Prozess war dann recht einfach, und ich habe dabei sogar das erste mal mein Blindstich-Füsschen eingesetzt 🙂 Es ist ja eines meiner erklärten Ziele, die ganzen Extras und Werkzeuge, die sich als Zubehör in meiner Maschine befinden, in diesem Jahr besser kennen- und benutzen zu lernen. Blindstich-Füsschen: abgehakt 😉

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Uuuunnd – Tusch!
Hier also meine neue Bluse:

 

 

 

20170213_122010-minIch finde sie sehr süß, fast schon dirndlartig. Von den beiden Lösungen für die Ärmel bin ich allerdings nur so semi-begeistert (es gibt einen Puffärmel und einen Tulpenärmel). Vielleicht konstruiere ich mir für eine zweite Version einen Cap-Ärmel, mal sehen. Auf jeden Fall muss ich diese Bluse nochmal in weiß (vielleicht mit Lochstickerei?) nähen (bei einer bekannten österreichischen Designerin übrigens zurzeit für 220 € zu haben) :-).
Den Instagrammerinnen, die ich wegen der Knopfauswahl befragt hatte, sei gesagt, dass die Silberknöpfe nur als Übergang gedacht sind, bis ich die passenden Knöpfe in hellblau gefunden habe. Die Perlmuttknöpfe hatten mir dann doch einen zu gelblichen Farbton.

Um das Outfit komplett zu machen soll jetzt noch ein Bleistiftrock genäht werden. Einen schwarzen Stoff aus Wolle und Poly habe ich mir schon bei Hüco gekauft, nur auf einen Schnitt konnte ich mich noch nicht festlegen… vielleicht bin ich beim nächsten Post schon weiter in der Entscheidungsfindung.

Bis dahin, lasst es euch gut gehen,
denkt daran, eure Näh-Community zu fragen, wenn ihr etwas nicht wisst (am besten VOR einem Projekt, nicht so dösig nachdem man einen schönes Stoff verschnitten hat)
und wagt euch auch mal an Schwieriges, das ist hinterher um so befriedigender.

In diesem Sinne: viel Spaß beim nähen,
Milan

Verlinkt zum MeMadeMittwoch

Dieser Post enthält Wergung und affiliate links.

 

G´day my fellow sewing-enthousiasts,

well, since Elke´s (ellepuls.com)  Blouse-Sewalong, I found I like blouses. For a long time blouses simply didn´t exist in my wardrobe. Too much to iron, I often thought, plus I was content with my jerseyshirts and sweaters and didn´t miss anything.

But then the Sewalong triggered something in me, and the success with my Pussy-Bow-Blouse helped to make me try my skills on slippery fabrics that I would have avoided normally. So I convinced myself I needed another blouse and as a matter of fact, I already had a pattern in my stash, that I had considered for the sewalong anyways, just didn´t have the time to finish it by the deadline. It is Butterick 6217designed by Gretchen Hirsch (Gertie). I chose view A with the cute little bow and poofy sleeves. A suitable fabric was unearthed from my stash and after checking the size guide on the envelope of the pattern, I courageously cut into my fabric, including a small-bust-adjustment and lengthening the bodice as I went, and happily settled at my Pfaff to stitch it up in a whim.

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My happy expectation was crushed when it came to a first fitting…. the bodice was much too large and hung on my frame like a potato-sack. What a disappointment! I could have cried; I cut into a lovely white cotton lawn fabric with apple-green polkadots for this number…I love polkadots.
To alter the complete thing, it would have gone out of proportion due to the diamond neckline and the darts. On top of that I discovered that the armholes were much too tight even though I cut a  bigger size than I needed!

Much too late I started to research the pattern at PatternReview.com to find out what other seamstresses said about it. And I was not surprised to find nearly all of them were compaining about the sizing information of the envelope and the too small armseye! Next time I´ll be more considerate and check in with those information first! There´s a treasure trove of knowledge in the net and it´s invaluable, so a huge thank you! to all my fellow stitchers for sharing it!  Just out of interest, do you guys check out other people´s reviews before stitiching up a new pattern?

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I didn´t take pics of the first one, but it was huuuugggeee!

 

As a result of my new-found knowledge, I delved into my stash for a second time and came up with a lovely babyblue and white checked cotton lawn that I purchased at the market a few months ago (it was originally meant to become a circle skirt). Then copied the pattern again in two sizes smaller than recommended, included the SBA again and widened the armhole by an inch. Since the sleeves were gathered I didn´t alter it, the sleeve would have to be less poofy in the end as a result of the longer outline, but that didn´t bother me.

After that the blouse came together in one nice Saturday afternoon. Not without a small knot in my stomach I went to the first fitting with my newly basted bodice, but this time everything fit beautifully. I didn´t even have to make my usual swayback adjustment. Thanks to a middleseam in the back of the bodice there wouldn´t have been a problem for that and some of the ladies that made this blouse omitted the seam and cut the backpiece on the fold, but in this case everything was perfect for me.

The whole process of stitching this number up was pretty easy after the fitting was good, I even used my blind-stitching foot for the first time! I made a resolution to make more use of all the little helpers and tools that came with my machine and the ones that I bought additionally and get to know them better. So blind-stich-foot: check!

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Soooo, here it comes, my new blouse:

 

20170213_122010-minIsn´t it cute? A little dirndl-stylish with the poofy sleeves, almost a little too sweet. The pattern offers two sleeve variants to choose from: a poofy half-sleeve or a tulip sleeve. Both are not a hundred percent to my liking, maybe I´ll construct myself a cap-sleeve for a second version. There´s already a white one on my mind, maybe made from Madeira embroidery (there´s a version of this blouse from a well-known Austrian designer for 220€ on the net!).

To comlete and compliment this outfit, my next project is probably a pencil skirt. A suitable black wool-poly blend is already in my possession (ahem), I just couldn´t agree with myself on a pattern yet…maybe I´ll be decided by the next time I post something…

Until then, enjoy what you´re stitching,
remember to ask your knowledgeable community if you have questions (and preferably do it BEFORE you cut into your nice fabric..),
challenge yourself to things you haven´t done before, it is much more rewarding afterwards,
and, above all: enjoy, enjoy, enjoy 🙂

In this spirit, see ya,
Milan

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